Aktuell



Austausch über die Kunst: Unser QUIVID-Buch „Kunst für Kinder" ist jetzt erhältlich

Im Rahmen der sogenannten „Ausbauoffensive“ der Landeshauptstadt München hat das Baureferat seit 2011 bisher 51 Kitas errichtet, die alle im Rahmen des Kunst-am-Bau-Programms QUIVID ein eigenes Kunstwerk bekommen haben. Um die Vielfalt dieser künstlerischen Werke zu dokumentieren, haben wir 2018 fünf Künstlerduos eingeladen, um sich mit den Kindern und den ErzieherInnen in Workshops über die Kunst auszutauschen. Die künstlerischen Untersuchungen wurden von den Künstlerduos Kitty & Joy, Empfangshalle, Lena Gätjens und Sandra Hauser, Katharina Weishäupl und Silvia Wienefoet und von Edward Beierle und Jutta Görlich durchgeführt.

Unser jüngst erschienenes Buch dokumentiert die Ergebnisse dieser Recherche und die jeweiligen Aktionen der Künstlerduos mit den Kindern. Wenn Sie Interesse an dem Buch „Kunst für Kinder" haben, melden Sie sich gerne bei uns und wir schicken Ihnen ein Exemplar zu (Mail an quivid.bau(a)muenchen.de).

Vollständiger Titel der Publikation:
Kunst für Kinder
Kunst-am-Bau-Projekte in Kindertagesstätten

Herausgeber:
Landeshauptstadt München
Baureferat
Friedenstraße 40
81660 München

Gestaltung: Doris Würgert, München
Druck: G. Peschke Druckerei GmbH
Auflage: 3.000 Stück
Oktober 2019



 

Freiham Folly von Mutter/Genth

Das neue Stadtquartier Freiham Nord hat eine markante Orientierungsmarke erhalten: Die 21 Meter hohe Turmskulptur „Freiham Folly“ steht im Grünband zwischen Freiham und Aubing nahe der Kunreuthstraße.

Der „Freiham Folly“ wurde im Rahmen von Quivid, dem Kunst-am-Bau-Programm der Landeshauptstadt München, zum Neubau der beiden Grundschulen in Freiham im Grünband realisiert. Die Grünanlage verbindet sowohl die beiden neuen Grundschulstandorte miteinander als auch Neuaubing mit dem zukünftigen Stadtteil Freiham. Die „Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum“ hatte die Turm-Skulptur „Freiham Folly“ des Künstlerduos Heike Mutter/Ulrich Genth als weithin sichtbare Orientierungsmarke zur Realisierung empfohlen. Sie soll für die Schülerinnen und Schüler sowie auch für die Anwohnerinnen und Anwohner eine identitätsstiftende Wirkung erzeugen. Der Stadtrat beschloss im September 2017 die Ausführung.

Infopoint in Freiham
Umfassende Informationen zu den öffentlichen Baumaßnahmen des Baureferates im entstehenden Stadtquartier Freiham Nord gibt es vor Ort in der Unterführung der S-Bahn-Station Freiham. An sechs 2,80 Meter hohen und 1,40 Meter breiten Infostelen wird auf 75-Zoll-Bildschirmen mit Visualisierungen, grafisch aufbereiteten Übersichtsplänen und Informationsmaterialien ein umfassendes Bild der Bauvorhaben geschaffen. Die gezeigten Inhalte – unter anderem zum Bau von Schulen, Grünflächen, Straßen, des Sportparks oder der LED-Beleuchtung des neuen Stadtviertels – werden je nach Fortschritt bei den einzelnen Projekten angepasst und aktualisiert. Passanten wird es dadurch ermöglicht, sich unmittelbar vor Ort zu informieren. Der Stadtrat hatte im März 2017 dem Baureferat den Auftrag für diese Form der Öffentlichkeitsarbeit erteilt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.freiham-bau.de. Weitere Informationen zum künstlerischen Entwurf von Mutter/Genth finden Sie in der Rubrik Einzelwerke, Mutter/Genth, Freiham Folly.




 

QUIVID- Kunststadtplan für München

1985 wurden vom Münchner Stadtrat die Richtlinien für die Kunst am Bau beschlossen. Seitdem konnten auf dieser Grundlage über 375 Kunstprojekte realisiert werden. Der neu aktualisierte Stadtplan, der jetzt in 4. Auflage erscheint, zeigt 92 Projekte, die sich entweder im öffentlichen Raum befinden oder von diesem aus gut sichtbar sind. Er gibt damit einen repräsentativen Überblick der entstandenen Arbeiten seit 1985. Der Plan wurde von zwei Stadtratsmitgliedern aus der Kunstkommission angeregt.

QUIVID ist der Name des Kunst-am-Bau-Programms der Landeshauptstadt München. Bis zu zwei Prozent der reinen Baukosten stehen bei kommunalen Bauaufgaben für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum zur Verfügung. Das Baureferat fungiert hierbei als Auftraggeber. Beraten wird das Baureferat von der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Diesem ehrenamtlichen Gremium gehören in der Mehrheit Kunstfachleute an, außerdem Mitglieder aller Stadtratsfraktionen und die Vorsitzenden der örtlich zuständigen Bezirksausschüsse, daneben ein Mitglied aus der Architektenschaft. Beteiligt sind stets auch die Architekten des jeweiligen Bauprojekts.

Der QUIVID-Kunststadtplan liegt zur Zeit in mehreren städtischen Kunstinstitutionen sowie der Stadt-Information im Rathaus aus und ist auch direkt über das QUIVID-Team erhältlich (Mail an quivid.bau(a)muenchen.de).